INFOSEITE ROLAND HISCHIER
Die LASSALLE - Gemeinschaft
Bereits nach der Teilschliessung des Lassalle-Hauses 2025 fand sich im Haus eine engagierte Gruppe aus Jesuiten und Freiwilligen zusammen und rief die LASSALLE-Gemeinschaft ins Leben. Es entstand eine offene Gemeinschaft, inspiriert von Hugo Enomiya Lassalle und Niklaus Brantschen, die christliche Mystik mit Zen-Meditation, Innerlichkeit mit Weltoffenheit sowie Stille mit Engagement verbindet. Ziel war es zudem, ein Lebenszeichen zu setzen und eine Brücke zu künftigen Trägern oder Betreibern des Lassalle-Hauses zu bauen, die die spirituelle Tradition weiterführen möchten. In dieser Zeit übergab Niklaus Brantschen feierlich die Verantwortung für das Zendo im Lassalle-Haus an Roland Hischier.
Mit Pfingsten 2026 endet – nach einem Jahr intensiven Engagements und mit dem Film «Alles hat seine Zeit» von vier Studierenden der Universität der Künste in Berlin – eine Übergangsphase, in der die Lassalle-Gemeinschaft den Verlust des Lassalle-Hauses begleitet hat. Die Schliessung ist damit Realität – die Zukunft des Ortes hingegen noch offen.
Solange das Lassalle-Haus nicht verkauft ist, versteht sich die LASSALLE-Gemeinschaft weiterhin als engagierte Brückenbauerin. Sie fühlt sich all jenen verbunden, die an diesem Ort – teils über Jahrzehnte – meditiert, gebetet, gelernt oder Heilung erfahren haben. Für sie möchte die Gemeinschaft eine Anlaufstelle für Austausch und Verbindung bleiben: eine Ansprechstelle, die Erfahrungen bündelt, Informationen weitergibt und den Faden zwischen Schönbrunn und den Menschen, die hier geprägt wurden, nicht abreissen lässt.
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